Hotel Bären & Restaurant König im Bären in Wiesbaden

Hotel Bären
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Der Rheingau

Dem Autotourist eröffnet sich die malerische Schönheit des Rheingaus ab Walluf auf der Bundesstraße 42 entlang des Rheins. In den Weindörfern entlang des Rheins bzw. in den Höhenlagen kann er direkt beim Winzer edle Weine verkosten und auch kaufen. Der geruhsame Wanderer lernt den Riesling, die bekannteste Rebsorte des Rheingaus, bei einer Wanderung zwischen Wald und Reben auf dem Rheingauer Riesling-Pfad kennen. Alle, die Freude an einer geselligen Runde beim Wein haben, finden Gelegenheit in zahlreichen Weinkellern an einer festlichen oder rustikalen Weinprobe teilzunehmen oder in gemütlichen Straußwirtschaften Einkehr zu halten. An den Wochenenden in Frühjahr und Sommer locken etliche Weinfeste die Besucher und laden dazu ein, sich wie einst Weingott Bacchus dem Genuss des Rebensaftes - ob mit oder ohne Alkohol - hinzugeben. Berühmt ist der Rheingau auch ab Rüdesheim (hier Besuch der Drosselgasse und des Niederwalddenkmals "Germania") flussabwärts Richtung Koblenz für seine vielen Burgen, deren Anblick besonders während einer Schiffahrt ein Augenschmaus ist, und für den Loreleyfelsen, an dem, wie die Sage erzählt, zu früherer Zeit sehr viele Schiffe zerschellten, weil die Schiffsleute nur Augen für eine blonde Schönheit, Loreley genannt, hatten, die, sich das lange Haar kämmend, oben auf dem Felsen thronte. Ihre Statue ist heute auf dem Felsen im Rhein bei St. Goarshausen zu bewundern.

Sehenswürdigkeiten im Rheingau

Hochheim

  • Altstadt mit Flair

Eltville

  • Kurfürstliche Burg, erbaut von 1330 - 45, enthält u.a. eine Gedächtnisstätte für Johannes Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks.
  • Altstadt mit Adelshöfen und Fachwerkhäusern um die gotische Pfarrkirche St. Peter und Paul gelegen.

Bei Kiedrich

  • Kloster Eberbach: das älteste Zisterzienserkloster am Mittelrhein. Heute ist die Abtei hessische Staatsweinkellerei.

Oestrich-Winkel

  • Oestricher Kran, Wahrzeichen am Rhein, 1743 zur Weinverladung erbaut.
  • Basilika St. Ägidius, aus dem 12. Jh., ist die älteste erhaltene Pfeilerbasilika des Rheingaus.
  • Schloß Vollrads, ehemalige Wasserburg des 14. Jh., malerisch inmitten von Weinbergen gelegen, Gutsausschank.
  • Brentano-Haus, 1751 erbaut, sommerlicher Landsitz der Frankfurter Familie Brentano, auch "Zufluchtsort" von u.a. Johann Wolfgang von Goethe. Heute sind Besichtigungen möglich, anschließend kann man sich im hauseigenen Gutsausschank laben.

Johannisberg

  • Schloß Johannisberg, erbaut 1718, ist teilweise noch bewohnt. Für den Besucher ist nur die Aussichtsterrasse zugänglich, von der aus man einen herrlichen Blick auf das Rheintal hat. Die Gaststätte im Wirtschaftsstrakt des Schlosses lädt zum Verweilen ein und die Vinothek zum Wein probieren und kaufen.

Geisenheim

  • Hl.-Kreuz-Kirche, wegen ihrer Größe auch Rheingauer Dom genannt. Sehr sehenswert ist ihre spätgotische Ausstattung.
  • Im Schloß Monrepos ist vor allem der Besuch des Parks lohnenswert, in dem viele seltene Edelgehölze zu sehen sind. In den Treibhäusern sind weitere interessante Pflanzen zu bewundern.

Rüdesheim

  • Jagdschloß Niederwald, erbaut 1764, 1853 vom Herzog von Nassau erworben. 1924 wurde es nach einem Brand zum Hotel ausgebaut.
  • Niederwalddenkmal (“Germania”), erbaut zwischen 1872-83. Das Wahrzeichen zur Erinnerung an die Erneuerung des deutschen Reichs erhebt sich weithin sichtbar 225 m über dem Rhein und ist z.B. von Rüdesheim sehr schön mit der Seilbahn (Fahrt über die Weinberge) zu erreichen. Per pedes oder per Sessellift kann man von dort aus auch einen Abstecher in das malerische Dörfchen Assmannshausen machen.
  • "Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett", hier sind 250 Musikautomaten aus den Jahren 1780 bis 1930 ausgestellt. Führungen sind möglich.
  • Weinmuseum in der Brömserburg: Sehens– und Wissenswertes über das beliebteste und bekannteste Produkt des Rheingaus.
  • Foltermuseum in der Grabenstraße: Das einzige seiner Art weit und breit. Vom Großteil der Rheingauer zunächst verschmäht. Sehr interessant, informativ und aufrüttelnd.

Lorch

  • Hilchen-Haus. Dieses ist der bedeutendste und schönste Renaissancebau des Mittelrheins. Momentan ein Denkmal verfehlter Investitionspolitik. Wenn Kommunalpolitiker auf Investoren hören. Grauenhaft sehenswert.

 

Nach der Rheingau-Tour nun noch ein weiterer touristischer Höhepunkt, nämlich die Marksburg bei Braubach. Eindrucksvoll erhebt sich die schöne und sehr gut erhaltene Trutzburg 150 m über dem Rhein. Erbaut ab dem 13. Jh. (vom 14.-16. Jh. erfolgten Erweiterungen und Umbauten) ist sie heute die einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Informative, interessant gestaltete Führungen finden täglich statt.

Essen & Trinken im Rheingau

Martinsthal

  • "Diefenhardt": Gutsausschank, auch bekannt für viele kulturelle Veranstaltungen, u.a. im Rahmen des Rheingau-Musik-Festivals. Guter Wein und Speisen, die auch Feinschmecker zum Schwärmen bringen.

Eltville

  • "Kleines Eltviller Brauhaus": gemütliches Beieinandersitzen in altem Gewölbe oder im Sommer im Hofgarten bei selbstgebrautem Bier des Hauses und Mittelmeerküche.
  • "Kilianskeller": italienisch/deutsche Küche in stilvollem Ambiente.

Kiedrich

  • "Klosterschänke" im Kloster Eberbach, stilvoll-rustikal. Nach einem Spaziergang, für ein romantisches Abendessen, und im Sommergarten Rheingau pur geniessen.
  • "Schloßschänke Groenesteyn": rustikal und fein speisen. Das Verhältnis von Preis und Leistung ist auch angesichts der wunderschönen Terasse mehr als angemessen.

Erbach

  • "Hofgut Erbach": Rustikalrestaurant, Spezialität des Hauses sind saftige Steaks.
  • "Oetinger": Gutsausschank am Rhein mit sehr schönem Außenbereich, sehr bekannt, sehr beliebt und daher meistens sehr voll.

Hattenheim

  • "Die Adlerwirtschaft": unter der Leitung von Feinschmeckerkoch Franz Keller, der auch in der Küche Regie führt. Phantastisches Essen in bürgerlicher, ungezwungener Atmosphäre zu sehr zivilen Preisen. Ein Besuch ist lohnenswert, allerdings am besten mit vorheriger Tischreservierung.

Hallgarten

  • "Zum Rebhang": ein über Hallgarten gelegenes Restaurant mit großer Außenterrasse und einem wunderschönen Blick über den Rheingau. Wanderer auf dem Weg zur Hallgartener Zange, einer Anhöhe mit weitläufigen Wanderwegen, können hier eine geruhsame Rast einlegen.

Oestrich-Winkel

  • "Gutsrestaurant Schloß Vollrads" siehe "Sehenswürdigkeiten"
  • "Weingut Allendorf": wer einen guten Tropfen Wein und entsprechende kleine Speisen zu schätzen weiß, ist hier genau am richtigen Ort.

Johannisberg

  • "Haus Neugebauer"; romantisch im Wald über Johannisberg gelegen. Wildspezialitäten.
  • "Schloß Johannisberg": "Käfer´s im Rheingau".
  • "Goldatzel": Blick auf den Rheingau "at it´s best". Frische lokale Küche zu moderaten Preisen.

Geisenheim

  • "Schloß Kosakenberg" am Geisenheimer Bahnhof: Historisches Gemäuer mit wunderschönen Garten, der im Sommer zum draußen Genießen lockt.

 

Nicht zu vergessen sind natürlich die zahlreichen Straußwirtschaften von Frauenstein bis Lorch, die stets zu einem Gläschen Wein und einer kleinen Stärkung verlocken. Desweiteren hat ab Eltville jedes Weindorf seine Weinprobierfässer, entweder direkt am Rhein oder in seiner unmittelbarer Nähe gelegen, in denen, wöchentlich wechselnd, die ortsansässigen Winzer von März bis Oktober ihre edlen Tropfen zum Verkosten anbieten.

Mainz

In Mainz erwartet den Besucher eine durch die traditionsreiche Universität geprägte Lebensart. Locker, lebenslustig, offen geht es abends in den vielen Weinlokalen und Kneipen der Altstadt zu. Außerdem laden noch die Veranstaltungsorte Unterhaus, Frankfurter Hof und Eltzer Hof mit interessantem Programm zu einem Besuch ein.

Die Metropole Frankfurt

Am internationalen Verkehrsknotenpunkt Frankfurt kommt kaum ein Reisender vorbei. Mehr als 29 Millionen Fluggäste und weit über 300.000 Flugbewegungen registriert der Airport jährlich. Auch Europas größter Personenbahnhof liegt im Herzen der Stadt. Sein weitverzweigtes Schienennetz bewältigt täglich ca. 4.500 Zug- und Rangierverbindungen. Hier ist auch Deutschlands bedeutendste Wertpapierbörse zu finden. Einige hundert Kreditinstitute und Banken arbeiten in der Mainmetropole mit Geld, Devisen und all den unverständlichen Derivaten. Zu Messezeiten trifft sich hier ohnehin die Welt. Ein Besuch der Millionenstadt am Main ist auf jeden Fall empfehlenswert: Eine große Anzahl Museen (Museumsufer), historischer Stätten (Goethehaus) sowie Zoo und Palmengarten locken neben den gastlichen Fixpunkten in Sachsenhausen zu einem Intermezzo mit dieser Stadt. Ein Showabend im Tigerpalast (die Küche hat einen Stern im Michelin) oder ein Besuch in Frankfurts Theatern zeigen viel vom multikulturellenFlair Frankfurts.

Der Taunus

Wilhelm von Humboldt beschreibt den Taunus folgendermaßen:"Der Taunus ist lieblich und anmutig im Frühjahr, voll sprudelnder Heiterkeit im Sommer, streng und farbenpächtig im Herbst."Allein im Naturpark Rhein-Taunus laden auf einer Fläche von ca. 80.000 ha 450 km Rundwanderwege zum Wandern ein. Der Taunus ist nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern auch Angler finden Ruhe an vorbildlichen Fischteichen und stillen Weihern.Besonders sehenswert sind z.B. die Saalburg sowie der Hessenpark in Neu-Anspach, gestaltet wie ein Dorf, in dem teilweise originale Fachwerkhäuser aus vergangenen Zeiten zu besichtigen sind. Desweiteren werden dort Handwerkskünste, Backtechniken und vieles mehr aus dem Mittelalter demonstriert.