Wiesbaden in ZahlenEinwohner: 270.000 Fläche: 204 km² Höchster Punkt: 608 m am Rheinhöhenweg Niedrigster Punkt: 83 m Hafeneinfahrt Schierstein
Die Geschichte WiesbadensDer Riese EkkoEine Sage um die Wiesbadener Quellen und Täler. Vor langer Zeit, als noch Riesen und Drachen auf der Erde weilten, lebte in unserem Lande ein Riese namens Ekko. Aber auch ein Drache hauste in den Taunuswäldern um Wiesbaden und störte das Leben der Riesen sehr. So machte sich der Riese eines Tages auf die Suche nach dem Drachen, um ihn in seiner Höhle zu erschlagen. So sehr sich der Riese auch mühte, er fand die Höhle des Drachen nicht. Voller Zorn stieß er mit seiner mächtigen Lanze mehrmals in den Boden, um den Drachen aufzuspüren. Doch aus der Tiefe glaubte er nur spöttisches Lachen zu hören. Jedesmal, wenn er seine Lanze wieder aus dem Boden herauszog, quoll nur kochendes Wasser aus der Tiefe. Die heißen Wasser verbrannten schon seine nackten Füße. Als er das letzte Mal seine Lanze wieder aus der Erde herauszog, fuhr ein siedender Wasserstrahl so heftig herauf und traf ihn ins Gesicht, daß er fast stürzte und sich gerade noch abstützen konnte. Dabei aber gruben sich seine linke Hand, an der der kleine Finger fehlte, und der Unterarm tief in das Erdreich. Der Abdruck des Riesenarmes mit den vier Fingern jedoch ist noch bis auf den heutigen Tag zu sehen. Mit seinen Lanzenstichen brach Ekko den Wiesbadener Thermalquellen Bahn, und aus dem Abdruck seiner linken Mittelhand entstand der Wiesbadener Kessel, in dem heute der Kochbrunnen sprudelt; seine vier Finger bildeten das Dambachtal, das Nerotal, das Walkmühl- und das Wellritztal. Aus dem Abdruck des Unterarmes entstand das Salzbachtal. Der Drache jedoch sitzt noch immer in der Tiefe und heizt mit seinem Atem die Wiesbadener Quellen. (Nach Karl Döringer aus: Thorsten Reiß (Hrsg.): Rund um Wiesbaden, Wiesbaden 1994) Alemannen und Römer39/40 n. Chr. entstanden unter den Römern die ersten Befestigungsanlagen der späteren Stadt Wiesbaden. Ca. 50 n. Chr. gibt es um den heutigen Mauritiusplatz die Siedlung "Aquae Mattiacum", so benannt nach den dort ansässigen Mattiakern. Mitte des 3. Jahrhunderts wird Wiesbaden von den Alemannen eingenommen, ab 280 gibt es jedoch auch wieder Römer dort. Nach 486 müssen die Alemannen den Franken weichen. 829 wird erstmals der Name "Wisibada" ( Bad in den Wiesen ) erwähnt. Mittelalter und NeuzeitAnfang 13. Jahrhundert beginnt die Entwicklung zur Reichsstadt. 1277/87 ist Wiesbaden in nassauischem Besitz. 1370 hat Wiesbaden bereits 16 Badhäuser. Im 17. Jahrhundert wird die Bevölkerung durch den Dreißigjährigen Krieg und die Pest von rund 1800 Einwohnern auf wenige Dutzend dezimiert. 1690 wird die wieder 730 Einwohner aufweisende Stadt erweitert und neu befestigt. 1770 wird in Wiesbaden die erste Zeitung gedruckt. 1806 wird Wiesbaden Regierungssitz des Herzogtums Nassau. Es erlebt von nun an seine erste Blütezeit als Residenz- und Badestadt. Im 19. Jh. entstehen u.a. das Alte Kurhaus, die Kurhauskolonnaden, die Griechische Kapelle und die Marktkirche. Die Weltkurstadt1852 wird Wiesbaden als "Weltkurstadt" erwähnt. Bahnverbindungen nach Frankfurt, Rüdesheim, Limburg entstehen. Ende des 19. Jh. beginnt die Entwicklung zur Großstadt mit Alleen, hochherrschaftlichen Wohnhäusern, Hotelpalästen, vornehmen Villen, Hauptbahnhof und neuem Kurhaus. Die Ringstraße um die Wiesbadener Innenstadt entsteht mit ihren prächtigen Bauten. Bis zum ersten Weltkrieg erlebt Wiesbaden seine Glanzzeit als sommerlicher Treffpunkt von Kaiser und Hof und dem Geldadel aus ganz Europa. Nach dem 2. WeltkriegWiesbaden wird Landeshauptstadt Hessens. Seine traditionelle Bedeutung als Kurstadt schwindet. Die Stadt gewinnt ein neues Gesicht als Kongressstadt mit viel Charme und Flair. Durch die Ansiedlung großer Industriebetriebe am Rhein, namhafter Dienstleistungsunternehmen sowie Bundes- und Landesbehörden findet Wiesbadens Entwicklung zur Großstadt statt. 1949/51 werden Theater und Kurhaus wiedereröffnet. Im Kurhaus öffnet die traditionsreiche Wiesbadener Spielbank wieder ihre Pforten, und im Hessischen Staatstheater finden 1951 wieder die Internationalen Maifestspiele statt.
Die Geographie WiesbadensLageWiesbaden, gelegen zwischen dem Taunus im Norden und dem Rhein im Süden, wird durch seine Lage klimatisch bevorzugt. Durch den Rheingraben und die damit hergestellte Verbindung nach Süden ist das Klima milder als es Wiesbadens geographische Lage vermuten lässt. Verkehrstechnisch ist Wiesbaden sehr günstig im Schnittpunkt der großen Autobahnen gelegen. Diese Lage macht es besonders leicht erreichbar. Die unmittelbare Nähe des Flughafens Frankfurt ist mit ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung der traditionsreichen Kurstadt zur internationalen Kongressstadt. Der nahe Rheingau mit seinen erlesenen Weinlagen verbindet sich harmonisch mit Wiesbaden, dem "Tor zum Rheingau" und bietet der Stadt eine hohe Lebensqualität. QuellenDie 26 heißen Quellen (bis zu 67° C) wurden bereits von dem römischen Naturhistoriker Plinius erwähnt. Die Römer waren es, die 40 n. Chr. eine erste größere Ansiedlung rund um ein Kastell errichteten und bis zum Jahre 407 hier blieben. Es waren die heißen Quellen und deren heilende Wirkung, die von den römischen Soldaten im unwirtlichen Germanien gerne genutzt wurden und viele von ihnen an die "Aquae Mattiacorum" lockten. Thermalschwimmbäder und eine weitere Auswahl an herrlichen öffentlichen Freibädern bieten Oasen der Erholung in und rund um die Stadt.
Wiesbaden kulinarischHier eine Liste ausgewählter Restaurants und Kneipen, die wir und unsere Mitarbeiter empfehlen:
Italiener
Sushi
Thailänder
Ausserdem empfehlenswert
In der Altstadt (Grabenstraße, Wagemannstraße) und am Marktplatz (Rathaus) findet man eine ganze Anzahl Wein- und Bierlokale mit kleinen Gerichten und z.T. ausgewachsenen Speisekarten (hat hier jemand "erwachsen" gesagt?).
Cafés
KneipenszeneDie Jeunesse dorée trifft sich in der Goldgasse, im "Park Café" auf der Wilhelmstraße, oder im "Lumen" hinter der Marktkirche. Weniger Handies findet man im Bermudadreieck (Saalgasse, Taunusstraße, Nerostraße). Hier findet sich für jeden etwas. Einfach mal eine Runde drehen! Unser Tip: Cocktailbar "Art Tropic Bar" in der Taunusstraße. Geheimtip auch zum Essen:
Sehenswert sind:
Gartenlokale in und um Wiesbaden, in denen man Essen und Trinken kann:
Klarenthal: "Phaistos", Lahnstraße (griechische Küche), "Landhaus Diedert", "Chausseehaus" Frauenstein: Weinlokale in rauhen Mengen Schierstein: Gartenlokale am Schiersteiner Hafen. Sonnenberg/Rambach: "Zum Hirsch" (Rambach), "Hubertushütte", "Schützenhaus" (Goldsteintal): Äbbelwoi selbstgemacht, „Obermühle“ (Hohenstein, Hennetal) Kastel: "Bastion Schönborn" an der Rheinbrücke mit Blick auf Mainz.
Wiesbaden kulturellTheater und Bühnen
Weiter Links für: Feste und VeranstaltungenApril: Rheingauer Schlemmerwoche Winzer und Gaststätten laden ein zu typischen Rheingauer Gerichten und Wein. Mai: Internationale Maifestspiele Elegante Roben und festliche Stimmung in einem der schönsten Theater Deutschlands. Mai: Internationales Reitturnier (an Pfingsten) Der schöne Biebricher Schloßpark ganz im Zeichen des Pferdesports. Juni: Wilhelmstraßenfest "Theatrium" Ein kulturelles und kulinarisches Fest auf Wiesbadens "Rue". Juni - August: Rheingau Musik Festival Ein musikalisches Großereignis mit Klassik, Jazz, Chansons, Kabarett, das man an den schönsten Orten genießen kann. Juli: Schiersteiner Hafenfest Fröhliches Kirmestreiben am Rhein. Eines der idyllischsten Stadtteilfeste Wiesbadens. August: Rheingauer Weinwoche Die längste Weintheke der Welt auf dem Marktplatz, vor dem Schloß und auf dem Dern’schen Gelände. Prosit! November: Glorreiche Rheingauer Tage. Kultur zum Ausklang des Jahres Dezember: Weihnachtsmarkt Vorweihnachtliche Stimmung entlang der Fußgängerzone mit einer Vielzahl von Verkaufs- und Verköstigungsständen aller Art. Andreasmarkt: Die letzte Kirmes des Jahres auf dem Elsässer Platz. Kinos
Museen und Galerien
Bibliotheken und Archive
Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden
Wiesbaden sportlichSportstätten
Frei- und Hallenbäder
|
|